Alte Postkarten zum Schulanfang

Alte Postkarten zum Schulanfang

Alte Postkarten zum Schulanfang

Schulanfang 1920er Jahre

Was wäre als erster Beitrag besser geeignet als historische Postkarten zum Schulanfang, damals noch erster Schulgang genannt.

Die alten Ansichtskarten zeigen wie sich das der Schulanfang über die Jahrzehnte geändert hat. Allen Bildern gemeinsam sind das „Symbole“ des jungen Schulkind der Ranzen. Teilweise kommen Kreidetafel, Schwämmchen und Griffelkasten und natürlich die Schultüte dazu. Und die Schulkinder, vor allem die Jungen, trugen kurze Hosen, wie auf den Karten zu erkennen ist. Die erste lange Hose gab es für die katholischen Kommunionskinder zur 1. Kommunion und für die protestantischen Kinder spätestens mit ihrer Konfirmation. Viele Kinder konnten sich nur eine Hose leisten. Und so trug man im Winter unter der kurzen Hose lange, selbst gestrickte Strümpfe.

Schultüten sind nicht selbstverständlich, denn sie setzen sich erst nach und nach nach Ende des 1. Weltkrieg durch. Von Berlin aus zog die Schultüte Ihren Siegeszug auch in andere deutsche Städte und Dörfer. Neben den obligatorischen Süßigkeiten enthielt die Schultüte auch damals schon viel Nützliches für den Unterricht.

Der Eintritt in die Schule stellte immer schon einen bedeutenden Einschnitt im Leben dar und wurde entsprechend gefeiert und gewürdigt. Mit dem Aufkommen der Postkarten Ende des 19. Jahrhunderts stieg auch die Zahl der Grußkarten zum Schulanfang.
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Alte Postkarten zum Schulanfang

Volksschule im 19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde man sich der Notwendigkeit einer Schulausbildung bewusst. Sei es weil das Militär den durch Kinderarbeit geschädigten Gesundheitszustand der Rekruten bemängelte oder weil man die Alphabetisierung und Erziehung der Bevölkerung durchsetzen wollte. So wurde nach und nach die Schulpflicht ,ab etwa 6 Jahren, eingeführt und Volksschulen gegründet. Finanziert wurde die Schulen überwiegend von den Gemeinden oder der Kirche.
Unterrichten wollte man aber gleichzeitig befürchtete man Unruhen, wenn die Bevölkerung zu viel Wissen erhielt. So waren Unterrichtsumfang und -zeit beschränkt:

  • 12 Stunden Lesen und Schreiben
  • 6 Stunden Religion
  • 5 Stunden Rechnen
  • 3 Stunden Gesang und Kirchenlieder
  • = 26 Stunden pro Woche

Lehrer zu werden war nicht schwer. Mit Abitur reichten 2 Jahre Lehrerseminar und ohne waren es 3 Jahre an einer Präparandenanstalt. Die Lehrer wohnten im Schulhaus und ihre Bezahlung war schlecht.
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