Konfirmationskarten um 1900

Glückwunsch, Telegramm, 1936, Kleeblatt, Vorderseite

Telegramm zur Konfirmation


Ob Glückwunschkarte oder sogar Glückwunschtelegramm, auch zur Konfirmation schickte man früher seine besten Wünsche.

Telegramme sind in Zeiten von WhatsApp und anderen Messengerdiensten kaum mehr denkbar. Und die Generation Y, wenn nicht sogar die jüngsten aus der Generation X, können sich unter einem Telegramm nichts mehr vorstellen.
Da bis in die 80er Jahre ein Brief national mehrere Tage und international gerne mehrere Wochen (mehrere Tage als Luftpostbrief) unterwegs war, brauchte man ein anderes Medium. um Nachrichten schnell zu übermitteln: das Telegramm.
Das Telegramm diktierte man den Beamten am Schalter, später sogar am Telefon. Berechnet wurde nach Anzahl der übertragenen Silben, meist mit einem Mindestbetrag. Dadurch wurden die Texte sehr knapp und gerne kryptisch.
Man konnte einfache Texte schicken, dann wurden die Telexstreifen der Übertragung einfach aufgeklebt. Oder man verschickte seine Glückwünsche und Gratulation als Schmucktelegramm.

Ein Schmucktelegramm zur Konfirmation aus dem Jahre 1936 ist hier abgebildet. Die Unterschrift stammt nicht vom Absender, sondern vom Postbeamten, der das Telegramm ausgefertigt hat.

Während die Karten aus den Jahren 1908 und 1919 einen Engel abbilden, ist die letzte Karte, vermutlich aus den 30er Jahren, ohne religiöse Symbole gehalten. Auch das Glückwunschtelegramm von 1936 verzichtet auf religiöse Symbole und verwendet das eher hier ungewöhnliche (Glücks-)Kleeblatt.

Historische Karten zur Konfirmation

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